Caritas - Hilfe für Vertriebene

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Hilfe für Vertriebene

Leider gehört der Krieg und das dadurch ausgelöste Elend noch immer zu unserem Leben. Wir versuchen deshalb Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, zu helfen und bei uns aufzunehmen.

Lesen Sie auf dieser Seite mehr über die karitative Arbeit in unserer Pfarre.

Fotoalbum

Unser Fotoalbum enthält Fotos im Großformat, darunter auch unveröffentlichte. Klicken Sie einfach ein Foto auf dieser Seite an, oder öffnen Sie das Fotoalbum mit dem folgenden Link:

Fotos über die Hilfe für Vertriebene (13)

 

Caritas in der Pfarre:

Pfarrcaritas

Partnerschaftspfarren im Ausland

Dritter Welt Laden (EZA)

EineWeltGruppe

Caritas im Internet:

Caritas Österreich

Caritas Wien

Caritas Socialis

 

Kambodschahilfe 1985

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Nach dem Vietnamkrieg boten wir jahrelange materielle und soziale Unterstützung für kambodschanische Flüchtlingsfamilien. Noch heute wohnt eine Familie in Sandleiten und Someth ist einer unserer treuesten Ministranten und Jungscharleiter.

 

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Someth (rechts vorne) ist noch immer einer unserer treuesten Ministranten, Kambodschahilfe 1985.

 

Bosnienhilfe 1992

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Aufnahme von Flüchtlingen 1992

Wie so viele andere Pfarren in Wien haben auch wir im Sommer 1992 unsere Türen für Flüchtlinge aus Bosniern geöffnet.

Damals war der Pfarrsaal die einzige Möglichkeit den Vertriebenen eine Unterkunft zu geben. Daher haben wir versucht mit Kästen und Vorhängen, den Saal in kleine Wohneinheiten zu unterteilen, damit sich unsere Gäste wenigstens halbwegs wohl fühlen können. Bald haben sie ihre "Haushalte" selbst geführt, an unseren Festen teilgenommen und ihrerseits auch uns eingeladen. Ein halbes Jahr mussten sie so durchhalten. Ab 1993 ist es unserem Pfarrer gelungen, nach und nach Wohnungen aufzutreiben.

Im März gab es bei einer der Familien Nachwuchs und Adina kam als kleine "Wienerin" zur Welt. Schon bald stellte sich heraus, dass sie ein aufgewecktes Kind ist und eine sehr gute Schülerin.

Heute

Inzwischen sind über zehn Jahre vergangen. Wir haben den Bosnischen Familien geholfen, Schulen zu besuchen, Arbeitsbewilligungen zu bekommen und Jobs zu finden. Aber schließlich haben sie es mit ihrem eigenen Willen und Einsatz geschafft: Schulen mit Erfolg abgeschlossen, Berufe erlernt und Arbeit gefunden.

Es hat auch Hochzeiten gegeben und sich Nachwuchs eingestellt. Aus Überzeugung können wir sagen, dass unsere Freunde voll integriert sind.

Vor dem Sommer haben die zwei jungen Familien die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen. Wir freuen uns von Herzen mit ihnen und wünschen ihnen in unserer bzw. ihrer neuen Heimat alles Gute!

10 Jahre in Österreich

Am 30.Juni 2002 trafen sich alle Bosnier zum 10-Jahres Jubiläum ihrer Aufnahme in Österreich in der Pfarre Sandleiten. Es gab ein gemeinsames Mittagessen im Pfarrgarten und es wurden Erinnerungen ausgetauscht.

Emina führte nochmals durch die turbulenten Ereignisse 1992:

Ansprache von Emina zur 10-Jahres Feier

Was wir noch suchen

Sie luden auch alle Leute aus der Pfarre ein,  die ihnen damals geholfen hatten. Für ein betagtes Ehepaar zahlen wir nach wie vor Miete und Strom. Das zweite Großelternpaar sucht dringend eine kleine ruhige Wohnung. In der jetzigen Wohnung ist es in der Nacht unzumutbar laut, weil darunter ein Lokal liegt. Wer uns helfen kann melde sich bitte bei Annelies Vock in der Pfarre.

 

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Bosnische Familien finden Zuflucht im Pfarrsaal, Bosnienhilfe 1992.

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Adina wird als "Wienerin" 1993 geboren, Bosnienhilfe 1992.

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1995 gibt es eine Hochzeit, Bosnienhilfe 1992.

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10-Jahres Treffen im Pfarrgarten, Bosniertreffen Juni 2002.

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Emina erinnert nochmals an die Ereignisse vor 10 Jahren, Bosniertreffen Juni 2002.


Kontakt:

Annelies Vock

 

Mobiles Notquartier 2004

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Hilfe für Flüchtlinge

Es gibt Menschen in Österreich, die einen Asylantrag gestellt haben und ohne Schlafmöglichkeit auf der Straße stehen. Andere haben einen negativen Asylbescheid erhalten, können aber weder zurück in ihre Heimat noch auf Grund fehlender Papiere in ein anderes Land reisen.

Zumindest im Winter sollte in Österreich niemand im Freien übernachten müssen.

Eine Aktion der Caritas

Acht Jahre lang half die Caritas dringend benötigte zusätzliche Unterkunftsplätze in Pfarren zu finden, weil die Heime von Caritas und Evangelischer Diakonie überfüllt waren. 2004 waren es insgesamt 55 evangelische und katholische Pfarrgemeinden, die für jeweils zwei Wochen ein Notlager mit Frühstück und Abendessen für je 10 Männer zur Verfügung stellten. Dieser „Radldienst“ stellte Matratzen und Schlafsäcke zur Verfügung, die in einem 14-tägigen Intervall weitertransportiert wurden.

Mehr Information auf den Seiten der Caritas Wien.

Auch wir halfen mit

Im Jahr 2004 beteiligte sich auch unsere Pfarre an dieser Aktion und hatte vom 26.2. – 11.3.2004 zehn männliche Asylwerber im Jugendheim untergebracht. Die Familienrunden und anderer Freiwillige aus der Pfarrgemeinde betreuten die Asylanten in dieser Zeit.

Kontakt

Albert Mattes, als Verantwortlicher für die Caritas, organisierte das Notquartier in unserer Pfarre.

albert.mattes@utanet.at

01 4862279 (Pfarrkanzlei)


Wir danken allen, die tat­kräftig und finan­ziell mitge­holfen haben. Wir wünschen unseren 10 Asyl­anten viel Kraft und Gottes Segen auf ihrem weiteren Weg!


Dankschreiben

Am Abschlussabend überreichten die 10 Asylanten dem Helferteam ein Dankschreiben. Klicken Sie auf das Bild, um das  handgeschriebene Dankschreiben zu lesen (in Englisch).

Kurzer Rückblick (von Albert Mattes)

Hintergrund der Aktion ist die völlige Über­lastung der Flüchtlings­betreuungs­stellen und der Not­quartiere der evange­lischen Diakonie und der Caritas. Oft müssen Asyl­werber wegge­schickt werden, weil in der Herberge kein Platz für sie ist.“ Aus diesem Grund ver­suchen seit neun Jahren jeden Winter ca. 55 evangelische und katho­lische Pfarr­gemeinden Ab­hilfe zu schaffen.

Heuer beteiligte sich auch unsere Pfarre am „Mobilen Notquartier“.

Zehn Männer zwischen 18 und 37 Jahren bekamen 14 Tage bei uns eine Schlaf­gelegen­heit und tägliche Ver­pflegung. Sie kamen voller Hoffnung und leider oft mit falschen Er­wartungen aus der Türkei, Moldawien, Afgha­nistan, Gambia, Sudan, Guinea, Nigeria und Liberia.

Die Haupt­ver­antwortung für diese Aktion trugen Mag. Albert Mattes und OSR Dir. Walter Krail. Drei Familien­runden sorgten für das tägliche Früh­stück und ein warmes Abend­essen. Die Asyl­werber wurden mit Kleidung und winter­festen Schuhen ausge­stattet, er­hielten Straßen­bahn­fahr­scheine und Ein­tritts­karten fürs Tröpferl­bad. Unsere Jugend ge­staltete mit den Asylanten einen Abschieds­abend.

Vielen Dank allen Helfer­innen und Helfern (kochen, waschen, einkaufen), die durch ihren persönlichen Einsatz, ihre Sach­spenden und ihre finanz­ielle Hilfe es er­möglicht haben, dass wir einigen Menschen helfen konnten, die dringend auf Hilfe ange­wiesen waren. Besonderer Dank gebührt auch Dr. Peter Wirth und Dr. Michael Rambauske für die medizi­nische Be­treuung.

Dieser Rückblick von Albert Mattes erschien auch im Pfarrblatt 1/2004.

 

 

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Zehn Asylanten wurden im Jugendheim untergebracht. Die Matratzen und Schlafsäcke hat die Caritas bereitgestellt, Mobiles Notquartier Februar/März 2004.

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Gruppenfoto der Asylwerber aus der Türkei, Moldawien, Afghanistan, Gambia, Sudan, Guinea, Nigeria und Liberia. Trotz Sonne war es winterlich kalt und einige brauchten noch extra Schuhe und warme Kleidung, Mobiles Notquartier Februar/März 2004.

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Walter Krail (links hinten) hat sich ganz besonders um unsere Gäste bemüht und sie mit seinen Kochkünsten verwöhnt, Mobiles Notquartier Februar/März 2004.

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Am letzten Tag , bevor die Asylanten in die nächste Pfarrunterkunft nach Himberg weiterziehen mussten, gab es ein Abschlussfest mit der Jugend, Mobiles Notquartier Februar/März 2004.

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Die Jugendlichen und die Asylwerber sangen zusammen englische Lieder, Mobiles Notquartier Februar/März 2004.

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Bei den Tanzeinlagen animierten die Jugendlichen alle mitzumachen, Mobiles Notquartier Februar/März 2004.

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Wir hoffen für unsere zehn Besucher, dass ihre Hoffnungen in Erfüllung gehen, Mobiles Notquartier Februar/März 2004.

 

Aktuelles

 

Rad Wallfahrt

Sa-So 12.-13.5.2012
Rad Wallfahrt Mai 2011

Um den Neu­sied­ler­see.

 

Erstkommunion

So 6.5.2012

Erstkommunion 2012

Kurzer Fotobericht.

 

Neuer Pfarrgemeinderat

2012 - 2017
PGR Symbol

Der neue PGR stellt sich vor.

 

Evangelium 17.5.2012
Christi Himmelfahrt

Die Erscheinungen des Auferstandenen
Mk 16,15-20
Die Erscheinungen des Auferstandenen.


Evangelium 20.5.2012
7.Sonntag der Osterzeit

Jesu Fürbitte für die Jünger
Joh 17,6a.11b-19
Jesu Fürbitte für die Jünger.

 

Aktuelles Monatsblatt

Mai 2012

Monatsblatt Mai 2012.

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Aktuelles Pfarrblatt

1/2012 (Ostern)

Pfarrleben 1/2012.

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